Schmuddelstädte

Ohne Anschluss an das Abwassersystem, Müllentsorgung und mit teilweise tagelang ausbleibender Versorgung mit fließendem Wasser seien Teile der städtischen Gebiete Israels auf dem Stand von Entwicklungsländern. In seinem Bericht über Gesundheits- und Umweltprobleme in urbanen Räumen, den das Monitoring Committee for Environmental Justice im Auftrag einer Umweltorganisation ausgearbeitet und laut Haaretz heute der Knesset vorgestellt hat, kommt es zu besorgniserregenden Erkenntnissen.

Aufgrund fehlender ökonomischer Mittel und ausbleibender Planung gibt es größere Gebiete, die nicht an eine städtische Infrastruktur angeschlossen sind. Die Bewohner/innen leben in Wellblechhütten, ohne feste Straßen, Gehwege oder in Nachbarschaft zu Vieh oder gesundheitsgefährdenden Gewerbegebäuden. Besonders betroffen sind gemischte Städte und die arabischen Communities. Aber auch jüdische Zentren wie Tel Aviv werden mit nicht ausreichenden bis gar keinen Grünflächen für die Einwohner/innen, Verschmutzungen und erheblichen Lärmbelästigungen und Gefährdungen durch den Autoverkehr im Bericht genannt.

Acre
Aus der Ferne sieht alles gut aus: Acre wird im Bericht als eine der Problemstädte benannt.